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Xylitol trägt dazu bei, die Nasennebenhöhlen sauber zu halten, und senkt so das Risiko von Entzündungen und allergischen Reaktionen.

Die Verwendung von Xylitol im Capsinol-Nasenspray bietet große Vorteile. Xylitol hat mehrere positive Wirkungen. Es trägt dazu bei, die Nasennebenhöhlen sauber zu halten, verringert das Risiko von Entzündungen und allergischen Reaktionen und spendet den Nasengängen und Nasennebenhöhlen Feuchtigkeit.

Es mag den Anschein haben, als sei Xylithol eine Neuheit, doch Forscher haben diesen „Glykonährstoff“ bereits vor mehr als 100 Jahren entdeckt. Lediglich die Erkenntnisse über die gesundheitlichen Vorteile stammen aus neueren Forschungsarbeiten.

Eine bahnbrechende Entdeckung

Sie kennen Xylit wahrscheinlich aus Kaugummi oder Mundpflegeprodukten. Die Anwendung in der Nasenpflege geht auf die Arbeit des finnischen Forschers Matti Uhari und seines Teams zurück, die zu den weltweit führenden Xylit-Forschern zählen. Seine Untersuchungen ergaben, dass mit Xylit gesüßter Kaugummi das Problem von Ohrentzündungen (chronische Otitis) deutlich verringerte. Während sich andere Forscher auf das Kauen selbst konzentriert hatten, zeigte er, dass dies mit der Wirkung von Xylitol auf die Bakterien zusammenhing. Und da diese Bakterien hauptsächlich in der Nase leben, wurde die Forschung auf dem Gebiet der nasalen Anwendung fortgesetzt.

Die Vorzüge von Xylitol – die antiadhäsive Wirkung

Da bekannt ist, dass Xylitol das Wachstum von Bakterien hemmt, die für Zahnbelag im Mund verantwortlich sind, wurde die Hypothese aufgestellt, dass Xylitol auch das Wachstum von pathogenen Bakterien in der Nase beeinflussen könnte. Dies ist ein wichtiger Faktor bei Infektionen der Atemwege. Es zeigte sich, dass eine Lösung mit 1 % bzw. 5 % Xylitol das Wachstum bestimmter Streptokokken, darunter Streptococcus pneumoniae, deutlich reduzierte. Xylitol „verhindert“ die Anhaftung von Krankheitserregern in der Nase – der sogenannte Anti-Adhäsions-Effekt.

Zu den Erkrankungen, die durch Pneumokokken verursacht werden können, zählen beispielsweise Ohrentzündungen, Nasennebenhöhlenentzündungen und Lungenentzündungen. Diese Erkrankungen können bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem auftreten, doch in der Regel gibt es hierfür keinen eindeutigen Grund.

Xylit – natürlich gut!

Xylit ist ein natürlicher Stoff, der in verschiedenen Pflanzen vorkommt. Früchte wie Erdbeeren und Pflaumen enthalten beispielsweise etwa 1 % ihres Trockengewichts an Xylit. Auch der menschliche Körper bildet beim Stoffwechsel von Kohlenhydraten winzige Mengen davon.

Der Name Xylitol leitet sich von der Birke ab. Der finnische Name Xylitol lässt sich frei mit „Birkenzucker“ übersetzen. Der Rohstoff Xylitol wird heute aus Holz-Zucker gewonnen, der aus dem Gewebe verschiedener Pflanzen stammt, darunter Birken, Stroh, Maiskolben und Kokosnüsse. Früher wurde Xylitol ausschließlich aus Birken gewonnen, doch dies ist ein kostspieliges und weniger nachhaltiges Verfahren. Xylitol ist in der Rinde der Birke enthalten, weshalb diese „geerntet“ werden muss. Dies führt faktisch zum Absterben des Baumes, der gefällt werden muss. Die Birke ist keine gute nachwachsende Ressource (auch wenn sie wieder nachwachsen kann), da es etwa 15 Jahre dauert, bis ein Baum geerntet werden kann. Aus diesem Grund wird heute hauptsächlich Mais (das Restprodukt der Maiskolben) als Quelle für Xylit verwendet. Laboruntersuchungen zeigen, dass es keinen Unterschied zwischen aus Mais oder aus der Birke gewonnenem Xylitol gibt, abgesehen von den Auswirkungen auf die Umwelt und dem Preis.

Bakterien gelangen über die Nase in den Körper

Bakterien sind überall um uns herum. Sie leben auf den Oberflächen, die wir berühren, und in der Luft, die wir einatmen. Das Händewaschen ist sehr wichtig, um Infektionen vorzubeugen. Wenn Sie sich nicht die Hände waschen und anschließend mit den Händen Mund, Nase oder Augen berühren, können Bakterien über die Schleimhäute in den Körper gelangen. Diese Keime können Infektionen wie Erkältungen und Grippe verursachen. Mehr als achtzig Prozent der infektionsverursachenden Bakterien gelangen über die Nase in den Körper und vermehren sich in den Nasengängen.

Ein Blick in die Nase

Wenn Sie mit einem Mikroskop in Ihre Nase blicken könnten, würden Sie sehen, dass Ihre Atemwege mit Schleimhäuten ausgekleidet sind. Dieser Schleim (medizinische Bezeichnung: Mucus) schützt die Atemwege, indem er Bakterien und Schadstoffe „einfängt“ – man könnte sie sozusagen im Schleim eingeschlossen sehen. Zilien befördern den Schleim in den hinteren Bereich der Nase. So hilft der Schleim beispielsweise dabei, Bakterien und Schadstoffe aus der Nase zu befördern. Wird dieser Schleim nicht ordnungsgemäß abtransportiert, kann dies zu Beschwerden führen. Denken Sie dabei an übermäßigen Nasenschleim (zum Beispiel eine laufende Nase), viel Schleim in Nase und Rachen (postnasaler Tropf) oder eine Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis).

Xylitol spendet Feuchtigkeit und wirkt wie eine „Seife für die Nase“

Mit Hilfe eines Nasensprays mit Xylitol unterstützen Sie Ihren Körper dabei, infektionsverursachende Bakterien zu verlangsamen und zu beseitigen – es wirkt wie eine „Seife für die Nase“. Zudem spendet es der Nasenhöhle und den Nasennebenhöhlen Feuchtigkeit. Nasensprays, die ausschließlich aus normaler Kochsalzlösung bestehen, können die Nasengänge austrocknen; Xylitol beruhigt und befeuchtet hingegen die Nase und die oberen Atemwege.

Alle Capsinol-Nasenspray-Formulierungen (mild, Original, extra stark) enthalten eine wirksame Menge Xylit als zusätzlichen Wirkstoff. Darüber hinaus enthalten die Formulierungen eine Kochsalzlösung und natürliches Capsaicin.

Die Verwendung von Xylit wird von Zahnärzten, Ärzten, Parodontologen, Kinderärzten und zahlreichen Gesundheitsorganisationen weltweit als Süßungsmittel für alle empfohlen, denen die Zahngesundheit, die Gesundheit der oberen Atemwege und der Zuckerkonsum im Allgemeinen am Herzen liegen.

Dies sind die Vorteile von Xylitol im Capsinol-Nasenspray. Möchten Sie mehr über Xylitol erfahren? Nachstehend finden Sie einen interessanten Lesetipp.

„Xylitol – eine erstaunliche Entdeckung für die Gesundheit“

Buch von Prof. Kauko K. Makinen, MdM, A. Jones