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Diese Frage lässt sich nicht leicht beantworten. Migräne ist eine Störung der Nervenbahnen im Gehirn. Ein Anfall beginnt, wenn aus unbekannten Gründen Teile des Gehirns in ihrer Funktion gestört werden. Dabei spielen sowohl chemische Stoffe als auch Blutgefäße eine Rolle. Es handelt sich um Kopfschmerzen, die anfallsweise auftreten und häufig mit Übelkeit sowie einer Überempfindlichkeit gegenüber Licht oder Geräuschen einhergehen.

Dabei handelt es sich in der Regel um pochende, pulsierende Kopfschmerzen, die oft so stark sein können, dass die normale Alltagsbewältigung erschwert wird. Ein solcher Anfall kann von einigen Stunden bis zu mehreren Tagen andauern. Viele Patienten spüren einen Anfall bereits einen Tag oder manchmal sogar noch früher. Die Vorzeichen sind von Person zu Person unterschiedlich, beispielsweise ein Gefühl der Unwohlsein, das Verlangen nach etwas Süßem, Niedergeschlagenheit oder Überaktivität. Und nach einem Anfall benötigt der Körper wirklich Zeit, um sich zu erholen. Daher kann dies erhebliche Auswirkungen auf das Leben eines Menschen haben.

Was sind die Ursachen von Migräne und was können Sie dagegen tun?

Es ist nach wie vor unklar, was genau Migräne auslöst. Oft gibt es eine Reihe von Auslösern, die darauf hindeuten können, dass sich ein Anfall ankündigt. Indem Sie ein Migräne-Tagebuch führen, können Sie versuchen herauszufinden, ob sich ein Muster erkennen lässt. Für manche Menschen bietet dies Aufschluss über mögliche Auslöser. Leider leiden viele Menschen unter Migräne. Obwohl dies das Leben erheblich beeinträchtigen kann, gibt es auch viele Menschen, die sich nicht behandeln lassen. Sie glauben, sie müssten lernen, damit zu leben. Dabei gibt es tatsächlich Behandlungsmöglichkeiten, die helfen können. Ausnahmen: Für diese Menschen ist Migräne eine unheilbare Erkrankung.

Die Wirkung von rotem Pfeffer

Capsinol ist ein Nasenspray auf der Basis von rotem Pfeffer. Roter Pfeffer enthält Capsaicin – dies ist der Wirkstoff, der Pfeffer so scharf macht. Es werden zahlreiche positive Wirkungen von rotem Pfeffer, insbesondere dieses Wirkstoffs, behauptet. So könnte er beispielsweise bei der Gewichtsabnahme helfen, hohen Blutdruck senken, eine antibakterielle Wirkung entfalten, die Nasennebenhöhlenentzündungen lindern kann, und schmerzlindernd wirken. Insbesondere Letzteres könnte bei Migräne helfen. Capsaicin könnte Schmerzsignale im Gehirn unterdrücken. Außerdem kann Capsaicin Endorphine freisetzen, die ebenfalls eine schmerzlindernde Wirkung haben. Aufgrund dieser Wirkungen könnten Menschen mit Migräne von der Anwendung von Capsinol profitieren.

Mutterkraut in Capsinol

Darüber hinaus enthält die milde Variante von Capsinol den Wirkstoff Mutterkraut, auch Feverfew genannt. Dabei handelt es sich um eine Pflanze, die bei der Behandlung von Kopfschmerzen und Entzündungen helfen kann. Forschungsergebnisse zeigen, dass die Einnahme dieses Wirkstoffs die Häufigkeit oder Schwere von Migräneanfällen verringern kann. Er kann daher eine vorbeugende Wirkung haben. Zudem kann er Nebenwirkungen wie Übelkeit und Erbrechen lindern.

Abschließend

Auf die Frage, ob Capsinol gegen Migräne hilft, lässt sich nur teilweise antworten. Bei manchen Menschen kann die Einnahme von Capsinol bei Migräne möglicherweise helfen. Es kann eine schmerzlindernde Wirkung haben oder möglicherweise die Intensität eines Anfalls verringern. Allerdings ist jeder Mensch und jeder Körper anders. Leider gilt: Was bei einer Person wirkt, muss bei einer anderen nicht unbedingt wirken. Es sind zudem weitere Forschungsarbeiten erforderlich, um zu ermitteln, welchen Einfluss Capsaicin und Mutterkraut auf unsere Gesundheit haben können.