Meine Erfahrung mit Capsinol Nasenspray

Lya Hartman

Lya: Im Herbst des Jahres 2013 entdeckte ich auf Facebook die Seite die Capsinol. Ich war neugierig geworden, nachdem ich die Informationen und die Erfahrungen von zwei Anwendern gelesen hatte und bestellte gleich zwei Fläschchen: die milde Variante zum vorsichtigen Ausprobieren und die originale Ausführung für den Fall, dass mir der Pfeffer zusagt.
Meine Eustachischen Röhren funktionieren nicht vollständig so, wie es sich gehört, sie öffnen sich nur ein klein wenig, wodurch die Feuchtigkeit der Nebenhöhlen nur unvollständig abflieẞen kann. Wenn der Schleim dann zurückbleibt, verstopfen die Röhrchen schon mal, dann folgen Nebenhöhlenentzündungen, Druck auf den Ohren, Gefühl, dass der Kopf ganz voll ist. Mit zunehmendem Alter, nahmen diese Beschwerden zu.

Hinzu kommt, dass ich doch viele Jahre geraucht hatte, was doch für einen einigermaẞen nicht wieder gut zu machenden Schaden verursacht haben könnte. Mit dem Rauchen habe ich übrigens 2008 aufgehört und werde sicher nie mehr damit beginnen! Menschen sagten früher, dass ich manchmal ein bisschen durch meine Nase sprach. Das musste damals an den Abfuhr – Röhrchen gelegen haben.

Vor ungefähr 35 Jahren kam ein Hausarzt dahinter, dass etwas nicht stimmte. Ich kam zu ihm mit einer hartnäckigen Verkühlung, die mir ein stark drückendes Gefühl im meinem Kopf bescherte. Ich musste laut Hausarzt 3x täglich ein Dampfbad nehmen, was ich allerdings nicht getan habe, denn ich fand den Aufwand einfach zu groẞ. Weiters verschrieb er mir Otrivin und meinte, dass ich alles versuchen sollte, um meine Nase wieder frei zu kriegen. Das war der Beginn einer langen Periode mit allerlei Sorten Nasensprays. Ich wusste davor gar nicht, dass es so etwas überhaupt gab und fand doch, dass das angenehme Mittel waren.

Glücklicherweise bin ich nicht süchtig nach dem Nasenspray geworden. Ich wurde schon eine regelmäẞige Anwenderin, weil die zurückkommenden Nebenhöhlen – Beschwerden mehr oder weniger chronisch wurden. Neben dem Otrivin, das ich wegen des Xylometazolins immer nur für kurze Zeit verwenden durfte, gebrauchte ich auch Nasivin, Vicks Sinex, Rhinospray und Nasonex abwechselnd mit gewöhnlichen Salzlösungen. Ich muss sagen, sie alle hatten schon etwas bewirkt, aber meiner Meinung nach nicht genug, denn ich musste einfach zu oft sprühen. Ich suchte also weiter nach einem wahren…

Und dann trat Capsinol in mein Leben. Den ersten “Schniefer” (milde Form) fand ich sehr spannend, denn bei die Vorstellung, Pfeffer in meine Nase zu bekommen, lieẞ mich doch ziemlich erschaudern. Es war aber gar nicht so schlimm, natürlich sprangen einige Tränen in meine Augen. Durch das Prickeln hatte ich das Gefühl, dass Capsinol sofort seine Wirkung tat, die echte Arbeit hingegen wird im Stillen verrichtet: Als das Prickeln nach einigen Minuten verebbt ist, dann spürst du, wie der Schleim sich löst und durch die Abfuhrschleuẞen Richtung Kehle wegflieẞt. Sofort wird es im Kopf leichter. Nach einer Woche bin ich aus reiner Neugierde auf die stärkere originale Formel umgestiegen, mittlerweile konnte ich den Pfeffer gut vertragen und bin dabei geblieben. Das angebrochene Fläschchen mit mildem Spray habe ich zwischendurch verwendet und auch aufgebraucht.

Als ich im Herbst 2013 mit Capsinol begann, gebrauchte ich den Spray dreimal am Tag und dann immer 1 x pro Nasenloch. Ich nahm mir echt Zeit dafür und atmete ruhig aus und ein. Nach ungefähr drei Tagen waren die Beschwerden wieder vorüber bis zur nächsten Runde, durchschnittlich zweimal im Monat.
Und nun, nach fast zwei Jahren, habe ich den Nasenspray durchschnittlich einmal im Monat nötig, wobei dann ein bis zweimal sprühen am Tag meistens genug ist. Der Druck in den Nebenhöhlen ist nach einem Tag verschwunden. Bei einer gewöhnlichen Erkältung dauert es übrigens ein paar Tage länger, dann nehme ich zwei bis drei Sprüher pro Nasenloch, aber dann haben wir es mit einer verstopften Nase zu tun, was noch dazu kommt.

Meine Beschwerden mit den Nebenhöhlen werde ich wohl für immer behalten, denn die Eustachischen Röhren werden sich nicht von selbst verändern. Der HNO – Arzt findet es nicht schwerwiegend genug, um einen Eingriff vornehmen zu lassen. Zurückblickend komme ich zu dem Schluss, dass Capsinol ein lieber Begleiter für mich geworden ist. Ab und zu ein paar “Schniefer”, dann einfach wieder damit pausieren ohne Entzugserscheinungen, und das alles mit dem Wissen, dass es auch wirklich gut hilft.

Auf Facebook lese ich manchmal über Bedenken wegen des Preises. Verständlich, auch bei mir war das eine Überlegung, aber meine Neugierde hat gewonnen. Ich stehe dem jetzt ganz anders gegenüber, denn es ist ein groẞartiges Produkt. Es enthält 20 ml, ist lang haltbar, meine Beschwerden werden verringert und darum komme ich auch sehr lange mit einem Fläschchen aus.

Capsinol bekommt von mir die Höchstnote!

Lya Hartman (NL)

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