Ab 3 Flaschen: versandkostenfrei innerhalb der Niederlande

Bei Bestellung vor 16:00 Uhr erfolgt der Versand noch am selben Werktag

Stirnhöhlenentzündung Capsinol

Druck in den Stirnhöhlen

Ein Druckgefühl in der Stirn, ein dumpfer oder stechender Schmerz, ein Druck, der sich verstärkt, wenn Sie sich nach vorne beugen: Das sind Beschwerden, die viele Menschen verspüren, oft im Zusammenhang mit einer Erkältung, manchmal aber auch unabhängig davon. Auf dieser Seite erfahren Sie, was die Stirnhöhlen sind, welche Ursachen dafür in Frage kommen und wann ein Besuch beim Hausarzt ratsam ist.

Was sind die Stirnhöhlen?

Die Stirnhöhlen sind zwei mit Luft gefüllte Hohlräume hinter der Stirn, direkt oberhalb der Augenbrauen. Sie sind Teil eines größeren Systems von Nebenhöhlen (Sinus) im Schädel. Jeder Mensch hat insgesamt acht Nebenhöhlen: zwei Stirnhöhlen, zwei Kieferhöhlen und zwei Paare kleinerer Höhlen tief im Kopf.

Das Innere dieser Hohlräume ist mit Schleimhaut ausgekleidet. Normalerweise fließt der hier gebildete Schleim ungehindert über kleine Öffnungen in die Nase ab. Wenn diese Öffnungen verstopft sind, staut sich der Schleim an und es entsteht Druck. Das spüren Sie als Druck in den Stirnhöhlen.

Mögliche Ursachen

Druck in den Stirnhöhlen kann viele Ursachen haben:

  • Erkältung. Die häufigste Ursache. Das Virus führt zu einer Schwellung der Schleimhaut, wodurch der Abfluss von Schleim behindert wird. Verschwindet in der Regel von selbst innerhalb von ein bis zwei Wochen.
  • Allergie. Bei Heuschnupfen oder anderen Allergien wird die Schleimhaut gereizt, und es kann zu Schleimbildung kommen.
  • Verschmutzte Luft. Im Winter, wenn die Heizung läuft, kann die Luft im Haus sehr trocken sein. Die Schleimhaut trocknet aus und funktioniert nicht mehr so gut.
  • Anatomische Faktoren. Eine Fehlbildung der Nasenscheidewand oder Polypen können den Abfluss von Schleim erschweren.
  • Bakterielle Stirnhöhlenentzündung (Sinusitis frontalis). Manchmal kommt zu einer Erkältung eine bakterielle Infektion hinzu. Dies geht meist mit stärkeren Schmerzen, Fieber und gelbem oder grünem Schleim einher.
  • Anhaltende Überempfindlichkeit der Schleimhaut. Bei manchen Menschen reagiert die Schleimhaut ohne erkennbaren Grund weiterhin überempfindlich, was zu wiederkehrenden Beschwerden führt.

Merkmale

Ein Druckgefühl in den Stirnhöhlen wird von den meisten Menschen wie folgt empfunden:

  • Ein Völlegefühl oder Druckgefühl oberhalb der Nase und in der Stirn
  • Ein dumpfer oder stechender Schmerz, der sich beim Vorbeugen verstärkt
  • Schmerzen, die bis in den Kiefer oder die Zähne ausstrahlen können
  • Eine verstopfte Nase oder stark verfärbter Schleim
  • Gelegentlich Fieber oder ein allgemeines Unwohlsein
  • Verminderter Geruchssinn

Was können Sie selbst tun?

Bei leichten bis mäßigen Beschwerden ohne schwerwiegende Symptome können Sie Folgendes versuchen:

  • Trinken Sie viel Wasser. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr sorgt dafür, dass der Schleim dünnflüssiger wird und sich leichter abtransportieren lässt.
  • Dampf einatmen. Eine Schüssel mit heißem Wasser, über die man ein Handtuch legt – eventuell mit Menthol- oder Eukalyptusöl –, kann vorübergehend Linderung verschaffen.
  • Spülen Sie die Nase mit einer Kochsalzlösung. Eine Nasendusche oder ein Salzspray löst Schleim und befeuchtet die Schleimhaut.
  • Warme Kompressen. Ein warmer Waschlappen auf der Stirn kann die Durchblutung anregen.
  • Schlafen Sie mit hochgelagertem Kopf. Ein zusätzliches Kissen verhindert, dass sich nachts Schleim ansammelt.
  • Schmerzmittel bei Kopfschmerzen. Paracetamol kann bei lästigen Kopfschmerzen helfen. Lesen Sie stets die Packungsbeilage.

Wann sollte man zum Hausarzt gehen?

Druck in den Stirnhöhlen ist oft harmlos und verschwindet von selbst. Dennoch gibt es Fälle, in denen Sie Ihren Hausarzt anrufen sollten:

  • Die Beschwerden halten länger als zehn bis vierzehn Tage an
  • Hohes Fieber (über 38,5 °C), das nicht sinkt
  • Starke Schmerzen, die nicht auf Schmerzmittel ansprechen
  • Gelber oder grüner Schleim in Verbindung mit Schmerzen und Fieber
  • Schwellungen im Bereich der Augen oder der Stirn
  • Eingeschränktes Sehvermögen oder Doppelsehen
  • Verwirrung oder steifer Nacken
  • Beschwerden, die immer wieder auftreten oder nie ganz abklingen

Die letzten vier Punkte erfordern eine umgehende ärztliche Untersuchung. Eine echte bakterielle Stirnhöhlenentzündung kann in seltenen Fällen zu Komplikationen führen und wird manchmal mit Antibiotika behandelt. Diese Entscheidung trifft der Hausarzt.

Capsinol bei lang anhaltenden Beschwerden

Capsinol ist ein natürliches Nasenspray mit Capsaicin als Hauptwirkstoff. Es ist kein Mittel zur Behandlung einer akuten Stirnhöhlenentzündung: Bei Fieber, starken Schmerzen oder gelbem/grünem Schleim mit Druckgefühl sollten Sie Ihren Hausarzt aufsuchen und nicht zum Apotheker gehen.

Capsinol ist eine Option für Menschen, die regelmäßig oder über einen längeren Zeitraum unter einem Völlegefühl oder Druck im Stirnbereich leiden, als Teil umfassenderer Nasenbeschwerden. Auf dieser Website finden Sie Erfahrungsberichte von Menschen, die Capsinol anwenden.

Capsaicin: der Wirkstoff

Capsaicin ist der Wirkstoff, der der roten Paprika ihre Schärfe verleiht. Der Wirkstoff wird aus roten Chilischoten (Capsicum) gewonnen und wird seit Jahrzehnten im Zusammenhang mit Nasenbeschwerden wissenschaftlich untersucht. Capsaicin wirkt direkt auf die Schleimhaut selbst und nicht, wie herkömmliche Nasensprays mit Xylometazolin, durch eine Verengung der Blutgefäße.

Bei der ersten Anwendung kann Capsaicin ein kribbelndes Gefühl in der Nase hervorrufen. Dies ist auf den Wirkstoff selbst zurückzuführen und unterscheidet Capsinol von anderen Nasensprays. Viele Anwender gewöhnen sich nach einigen Anwendungen daran. Es kann ein bis zwei Wochen dauern, bis Anwender eine Linderung ihrer Beschwerden feststellen.

Neben Capsaicin enthält Capsinol Xylit und Pflanzenextrakte.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange hält der Druck in den Stirnhöhlen bei einer Erkältung an?

In der Regel ein bis zwei Wochen. Sollten die Beschwerden länger als vierzehn Tage anhalten oder schwerwiegend sein, ist es ratsam, den Hausarzt aufzusuchen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Druckgefühl in der Stirn und einer echten Stirnhöhlenentzündung?

Druck auf der Stirn ist ein Symptom, das viele Menschen bei einer Erkältung oder Allergie verspüren. Eine echte (bakterielle) Stirnhöhlenentzündung geht in der Regel mit stärkeren Schmerzen, Fieber und gelbem oder grünem Schleim einher. Im Zweifelsfall: Konsultieren Sie Ihren Hausarzt.

Ist eine Stirnhöhlenentzündung ansteckend?

Die Stirnhöhlenentzündung selbst ist nicht ansteckend. Die zugrunde liegende Erkältung hingegen schon. Durch gründliches Händewaschen verhindern Sie die Verbreitung des Erkältungsvirus.

Hilft das Einatmen von Dampf bei Druckgefühl in der Stirn?

Dampf kann vorübergehend Linderung verschaffen, indem er den Schleim verflüssigt und die Nasengänge sowie die Nasennebenhöhlen befeuchtet. Er beseitigt zwar nicht die Ursache, macht die Beschwerden jedoch erträglicher.

Darf ich fliegen, wenn ich Druck in den Stirnhöhlen verspüre?

Bei akuten Beschwerden kann das Fliegen schmerzhaft sein, da der Druckwechsel im Flugzeug Druck auf Ihre Nasennebenhöhlen ausübt. Im Zweifelsfall: Fragen Sie Ihren Hausarzt um Rat.

Kann eine Stirnhöhlenentzündung chronisch werden?

Ja. Wenn die Beschwerden länger als zwölf Wochen anhalten oder häufig wiederkehren, sprechen Ärzte von einer chronischen Sinusitis. Dies erfordert eine ärztliche Untersuchung, gegebenenfalls durch einen HNO-Arzt.